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DWD: Winter in Sachsen außergewöhnlich nass und mild

Dresden (dpa/sn) – Der Winter 2023/24 ist in Sachsen nach Ansicht von Meteorologen außergewöhnlich nass und mild ausgefallen. Von Dezember bis Februar fielen im Durchschnitt 237 Liter pro Quadratmeter, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch mitteilte. Der vieljährige Mittelwert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 liegt demnach bei 152 Liter pro Quadratmeter. Die Durchschnittstemperatur betrug 3,4 Grad Celsius und lag damit 3,8 Grad über dem langjährigen Mittel. Im Februar wurde es im Schnitt sogar 6,2 Grad warm – fast so wie in einem typischen April (langjähriges Mittel im April: 7,3 Grad) und so warm wie nie in einem Februar seit 1881.

Der diesjährige Winter fiel auch in Deutschland Meteorologen zufolge erneut deutlich zu warm aus. «Von wenigen Stippvisiten abgesehen, zeigte der Winter 2023/2024 nur selten seine kalte Seite», teilte der DWD mit. Damit sei es der 13. milde Winter in Folge und der drittwärmste sowie nasseste seit 1881. Der DWD bezieht seine vorläufige Winter-Bilanz auf die ersten Auswertungen der bundesweit rund 2000 Messstationen.

Wetter-Experten hierzulande orientieren sich am meteorologischen Winter, der vom 1. Dezember bis zum 28. Februar dauert. Auch aus statistischen Gründen berechnen die Forscher ihre Daten in ganzen Monaten.

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