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Halle (dpa/sa) – Im Jagdjahr 2024/25 ist in Sachsen-Anhalt mehr Wild erlegt worden. Zusammen seien es gut 84.700 Tiere gewesen und damit rund 3.160 mehr als im Vorjahr, teilte das Landesverwaltungsamt in Halle mit. Damit sei die sogenannte Schalenwildstrecke aber unter dem langjährigen Mittel von 2004 bis 2024 geblieben. Beim Rot- und Muffelwild seien die Zahlen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres geblieben. Dagegen sei weniger Dam- und Rehwild geschossen worden. 

Der Zuwachs binnen eines Jahres ging den Angaben zufolge vor allem auf ein Plus bei den erlegten Wildschweinen zurück. Es wurden 34.335 Stück erlegt und damit fast 4.700 mehr als im Jahr zuvor. Die letzten zwei Sommer mit Niederschlägen hätten sich günstig auf die Entwicklung der Frischlinge ausgewirkt. Auch milde Winter und damit gute Ernährungsgrundlagen sowie eine hohe Anbaufläche bei Mais und Raps täten ihr Übriges.

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