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Substanz in Ostsee vor dem Darß: Herkunft noch unklar

Fischland-Darß (dpa/mv) – Die Herkunft der Substanz, die einen grauen Schleier auf der Ostsee vor der Halbinsel Fischland-Darß bildet, ist noch immer unklar. Das teilten das Landeswasserschutzpolizeiamt und das Umweltministerium am Mittwochabend mit. Von nachhaltigen Auswirkungen auf die Umwelt werde nicht ausgegangen, eine Gefahr für Menschen und Tiere bestehe nicht.

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern habe eingeschätzt, dass es sich vermutlich um Diesel handele. Das sei aus dem Verteilungsverhalten, der Ausbreitung und dem Geruch zu schließen. «Der Leichtölfilm war sehr dünn. Erste Schätzungen ergaben, dass vermutlich 50 Liter Diesel ausgetreten sind», hieß es.

Am Dienstag hatte die Wasserschutzpolizei die rund 61 Hektar große Verunreinigung festgestellt. Ein grauer Schleier auf der Wasseroberfläche und ein dieselähnlicher Geruch seien zunächst in Höhe der Seebrücke des Ostseebades Prerow aufgefallen, teilte die Wasserschutzpolizeiinspektion Stralsund mit. Maßnahmen gegen die Verunreinigung gibt es demnach nicht. Derartige Filme würden durch Verdunstung, Lichtoxidation und biologischen Abbau sehr schnell angegriffen, hieß es am Mittwoch. Es werde weiter zur Ursache der Verschmutzung ermittelt.

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