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Karlsruhe (dpa) – Städte und Gemeinden haben alle Hände voll damit zu tun, neben Kippen, Pappbechern oder Kronkorken auch Hundekot von Bürgersteigen, Plätzen, Wiesen und Parks zu entfernen. Das beklagen zum Beispiel die Stadt Karlsruhe, Mannheim oder auch Pforzheim. Hundekot sei ein Riesenproblem, sagt eine Sprecherin der Stadt Karlsruhe. Wenn Beete gepflegt oder Wiesen gemäht werden müssen, wird die Hundescheiße breit verteilt – das ist unangenehm und keine schöne Aufgabe für die Stadtreinigung, sagt auch eine Pforzheimer Stadtsprecherin.

Obwohl Herrchen und Frauchen dafür zuständig sind, die Hinterlassenschaften aufzusammeln und in vielen Städten zudem Beutelspender stehen, aus denen man Plastiktüten ziehen kann – es bleibt immer noch genug Hundescheiße einfach liegen. Was das die Kommunen zusätzlich kostet, ist nicht zu sagen, wie die Städte berichten. 

Bußgelder für Hundebesitzer, die die Haufen nicht entsorgen, werden kaum je fällig, wie die befragten Städte sagen. Denn dafür müssten die Hundehalter dabei erwischt werden, wie ihr Hund sein Geschäft verrichtet und sie mit dem Tier einfach weiterziehen. Die Stadt Pforzheim will künftig verstärkt kontrollieren.

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